Solarolo ist wie das nahe gelegene Castel Bolognese ein Ort in jedem vom
Glück belohnten Gebiet zwischen Hügeln und Ebene, wo
man die positiven Elemente beider Landschaften genießen kann:
Unbeschwertheit und Üppigkeit, geruhsames Leben und Lebensqualität.
Die Via Emilia, die Castel Bolognese durchquert und an Solarolo
vorbeiführt, sowie die Verbindung zwischen Faenza und Imola
haben den beiden Orten eine angemessene und nicht übertriebene
Lebendigkeit gewährleistet, während Geschichte und Kultur
durch ihre ständige Präsenz wirksam waren, die mit Sicherheit
stärker war, als ihr Umfang glauben lassen mag.
Die Ereignisse um Castel Bolognese und Solarolo sind somit unlösbar
auf geschichtlicher, politischer, ziviler und wirtschaftlicher
Ebene miteinander verbunden.
Solarolo wird in Berichten seit 993 erwähnt und steht seit
jeher als das einstige Castrum Solaroli während seiner ganzen
Geschichte im Mittelpunkt von Streitigkeiten und sich wiederholenden
Besitzwechseln: regiert von den Manfredi, als Herren von Faenza
bis 1501, wird es später von “Valentino” und danach
von der Venezianischen Republik besetzt, bis es schließlich
als Pfand an die Gonzaga von Mantua gewährt wird und schließlich
an den Kirchenstaat übergeht.
Das friedlich von der nebeligen Ebene umgebene Zentrum von Solarolo
weist die Spuren unterschiedlicher Epochen auf: archäologische
Reste, sowie Stücken von mittelalterlichen Mauern und einfachen
aber reizvollen Wohngebäuden aus dem 19. Jahrhundert.
Der volkstümliche Geist dieser Orte finden seinen höchsten
Ausdruck in zwei Festen, die seit jeher um das Primat der älteren
und größeren Veranstaltung streiten: das Himmelfahrtsfest
in Solarolo und der Pfingstjahrmarkt in Castel Bolognese. Beides
sind Ereignisse, bei denen es möglich ist, die Musik und die
typischsten Speisen der Romagna sowie den Sinn einer einfachen
und immer selteneren Unterhaltung neu zu entdecken.
Die Felder befinden sich in einer Entfernung von nur wenigen Schritten,
die Gärten der Häuser setzen sich in Obsthainen, Weinbergen
und Feldern fort. Genau auf der imaginären Grenzlinie zwischen
den beiden Ortschaften war in längst vergangener Zeit die
Mulino Scodellino errichtet worden, die sich aus dem Nebel erhebt
und vermuten lässt, dass in ihrem Inneren noch immer ein fleißiger
Müller tätig sei.

Links von Interesse:
Comune di Solarolo:
www.comune.solarolo.ra.it
PRO Loco Solarolo:
www.prolocosolarolo.it
Provincia di Ravenna:
www.racine.ra.it
Camera di Commercio di Ravenna:
www.ra.camcom.it
Regione Emilia-Romagna:
www.emiliaromagnaturismo.it Unione
di Prodotto Città d'Arte:
www.cittadarte.emilia-romagna.it
Unione di Prodotto Appennino e Verde:
www.appenninoeverde.org
Unione di Prodotto Terme:
www.emiliaromagnaturismo.it
APT Emilia-Romagna:
www.apt.emilia-romagna.it |